Wie EineNachricht arbeitet
Unser Ziel ist nicht, Neutralität einfach zu behaupten. Wir wollen nachvollziehbar machen, wie Themen ausgewählt, Informationen recherchiert, Unsicherheiten behandelt und Aussagen belegt werden – mit dem Ziel, Nachrichten möglichst neutral darzustellen.
Automatisierte Redaktion, getrennte Rollen
Externe Signale helfen zu erkennen, welche Themen Aufmerksamkeit und Dynamik entwickeln. Eine eigene Auswahlstufe entscheidet anschließend, welche Nachricht verfolgt wird. Recherche, Formulierung und Prüfung sind davon getrennt. Kein einzelner Schritt übernimmt zugleich Themenauswahl, Recherche, Schreiben und abschließende Kontrolle.
Ressorts ordnen – sie bestimmen nicht die Auswahl
Ressorts und Themen dienen der Navigation und Wiederauffindbarkeit. Sie geben keine Quoten dafür vor, wie viele politische, wirtschaftliche oder internationale Meldungen erscheinen. Entscheidend bleibt die jeweilige Nachrichtenlage.
Belege statt Linkmenge
Mehrere URLs bedeuten nicht automatisch mehrere unabhängige Bestätigungen. EineNachricht sucht nach unterschiedlichen Belegwegen und behandelt erkennbare Übernahmen oder Syndizierungen nicht wie zusätzliche unabhängige Evidenz. Bei materiellen Aussagen versuchen wir außerdem, konkrete Primär- oder Ursprungsquellen selbst zu prüfen.
Eine offizielle Stelle belegt zuverlässig ihre eigene Erklärung, aber nicht automatisch die Wahrheit eines strittigen Vorwurfs. EineNachricht formuliert eigenständig und macht bei veröffentlichten Quellen transparent, wofür sie in der jeweiligen Fassung verwendet wurden.
Unsicherheit und sensible Aussagen
Unbestätigte Angaben, Vorwürfe und offene Widersprüche werden nicht in scheinbar sichere Tatsachen umformuliert. Wo eine Information nicht belastbar geklärt ist, wird sie zugeschrieben oder ausdrücklich als offen gekennzeichnet.
Bei besonders sensiblen Aussagen – etwa schweren Vorwürfen, sensiblen personenbezogenen Angaben oder unsicheren Opferzahlen – gelten höhere Anforderungen an die Beleglage. Reicht sie nicht aus, wird weiter recherchiert oder die Aussage nicht veröffentlicht.
KI-Redaktion
Die Nachrichtentexte werden automatisiert mit KI recherchiert und formuliert. Es gibt keinen menschlichen Redakteur, der einzelne Artikel vor der Veröffentlichung inhaltlich prüft, freigibt oder umschreibt.
Automatisierte Prüfungen kontrollieren unter anderem Belege, Zuschreibungen, Widersprüche und besonders sensible Aussagen. KI selbst gilt dabei nie als Quelle: Veröffentlichte Tatsachen müssen auf nachvollziehbare externe Quellen zurückführbar sein. Ziel ist eine möglichst sachliche, nachvollziehbare und neutrale Darstellung.
Context – optionale Vertiefung
Der Nachrichtenartikel muss für sich vollständig und verständlich sein. Nach seiner Veröffentlichung kann EineNachricht bis zu zwei optionale Context-Module ergänzen, etwa zu einem Mechanismus, einer historischen Entwicklung oder einem institutionellen Zusammenhang.
Context ersetzt keine Information, die zum Verständnis der eigentlichen Nachricht gehört. Die Module haben eigene nachvollziehbare Belege und werden nicht zum Quellenzähler des Hauptartikels addiert. Ändert sich die Artikelfassung, wird älterer Context nicht weiter angezeigt.
KI-Illustrationen
Die als „KI-Illustration“ gekennzeichneten Titelbilder sind redaktionelle Illustrationen, die mit generativer KI in einer festen EineNachricht-Bildsprache erstellt werden. Sie sind keine dokumentarischen Aufnahmen. Jedes solche Bild ist direkt als „EineNachricht · KI-Illustration“ gekennzeichnet.
Aktualisierungen und Korrekturen
Nachrichtenlagen entwickeln sich weiter. Wird eine veröffentlichte Fassung materiell aktualisiert, kennzeichnet EineNachricht die Änderung am Artikel. Eine Aktualisierung bedeutet nicht automatisch, dass die vorherige Fassung falsch war.
Stellt sich eine veröffentlichte Tatsachenbehauptung dagegen als falsch heraus, behandeln wir das als Korrektur. Hinweise und unser Umgang damit werden unter Korrekturen & Transparenz beschrieben.